Beschaffungsstrategie

Infrastrukturbetreiber, wie beispielsweise Eisenbahnen müssen zum Erhalt und zur Steigerung der Leistungsfähigkeit ihrer Infrastruktur sehr große Summen investieren. Trotz dieser Größe ist der Markt für die Lieferanten der Infrastrukturbetreiber durch die Anforderungen sehr speziell. Dies hat dazu geführt, dass nach der Boomzeit mit dem Aufbau großer Infrastrukturnetze, die Zahl der Anbieter der benötigten Technologien kontinuierlich gesunken ist. Daher sehen sich gerade Eisenbahnen, aber auch andere Netzbetreiber in einer begrenzten Wettbewerbssituation.

Insbesondere der Bedarf an Funktionssicherheit und damit verbunden die Haftung für Fehlfunktionen kann in eine Art „Abhängigkeit“ führen, die für die Infrastrukturbetreiber schwierig ist. Aus der jahrzehntelangen Erfahrung mit dieser Beschaffungsthematik sind verschiedene Strategien erwachsen, die quattron bei Infrastrukturbetreibern eingeführt hat. Unter anderem war und ist quattron maßgeblich an der Vorbereitung und Einführung von „NeuPro“ beteiligt.

Während häufig nur die technische Situation und die neu zu beschaffenden Technologie, wie bei Eisenbahnen beispielsweise ERTMS, betrachtet wird, legt quattron zusätzlich einen Fokus auf die betrieblichen Erfordernisse. Dies erlaubt es, später eine Technologie nicht nur zu beschaffen, sondern auch funktional einzuführen.

Die Kosten für Betrieb und Instandhaltung einer neuen Technologie können hoch werden, insbesondere wenn diese nicht bereits von Anfang an mit bedacht wurden. Daher liefert quattron auch Berechnungen und Bewertungen von zu berücksichtigenden Service Levels für Wartung, Instandhaltung und Betrieb durch.

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Dr. Silvio Döring