Machbarkeitsstudie

Machbarkeitsstudien stellen für Eisenbahninfrastrukturbetreiber die Basis für strategische Entscheidungen hinsichtlich Finanzierung, Beschaffung,  Ausschreibung und Anbieterauswahl dar und beinhalten daher:

  • Analyse, Bewertung und Empfehlung einer verwendbaren Technologie (sofern eine Technologie nicht vorgegeben ist (wie z.B. bei GSM-R oder ETCS)
  • Arbeitsteilung zwischen Eisenbahnfacheinheiten und Auftragnehmern sowie Projektplan für die Beschaffung, Planung und Implementierung, Verifikation der Funktionalität und betriebliche Zulassung, sowie Migration, Betriebseinführung, Betrieb der Technologie
  • Grobübersicht über Lebenszykluskosten für machbare Lösungen

quattron führt zunächst entsprechend bewährter Methodik eine Bestandsaufnahme der von der Investitionsentscheidung betroffenen Infrastruktur, dessen geplanter Modernisierung sowie der Ausstattungserfordernisse der Züge durch.

Anschließend erfolgt eine Spezifikation der Anforderungen an die Technologielösung inkl. nationaler und europäischer Standards und Regulierungen, technologischer Strategien der Eisenbahn (z.B. Telekommunikation- und IT-Strategie), sowie erforderliche Anwendungen der Einbahnnutzergruppen.

Schließlich werden Lösungsansätze für technische und betriebliche Anforderungen und Migrationskonzepte entwickelt und die Verantwortlichkeiten für Beschaffung, Planung und Installation sowie betriebliche Einführung festgelegt (Projektkoordination, Lieferant, Integrator, mitwirkungspflichtige Eisenbahn-Bedarfsträger, Betreiber der Technologielösung, Zulassungsbehörden, Berater, Supervisor, …).

Zuzüglich zu Investitionskosten erarbeitet quattron auch Kosten für Anpassung der Betriebs- und Wartungsprozesse an die Konfigurierung der neuen Technologie.

Im Ergebnis liegt ein grober Projektplan für die Projektbeteiligten und eine grobe Budgetabschätzung der Life-Cycle-Cost für die Umsetzung der Lösungsansätze vor.

Kontakt / Ansprechpartner

Stefan Lossau