Migrationsstrategie

Die Migration von obsoleter Technik zu innovativen Technologien wie beispielsweise vom analogen Zugfunk zu GSM-R ist oftmals nicht ohne temporäre Doppelausrüstung von Zügen oder Netzinfrastruktur möglich.

Die Migrationsstrategie ermöglicht auf Basis alternativer Szenarien mit jeweiligen Migrationskosten eine faktenbezogene Entscheidung unter Berücksichtigung von sämtlichen nationalen und internationalen Sicherheitsanforderungen und ist Grundlage für die Projektplanung aller Maßnahmen zur Einführung der neuen Technologie.

quattron erarbeitet für jedes Migrationsszenario eine Beschreibung der Fahrzeugumrüstungen, der Infrastrukturausrüstung (insbesondere der Fahrdienstleiterausrüstung) sowie der erforderlichen Netzinstallationen.

Für die Migration auf GSM-R erarbeitet und vergleicht quattron beispielsweise Strategie-Alternativen hinsichtlich

  • Ausrüstung Züge mit Dualmode-Cab Radios, die damit im Prinzip auf Analogfunk- und GSM-R-Strecken verkehren können
  • Ausrüstung der Fahrdienstleiter entlang definierter Strecken mit Dual Mode-Geräten, die die Kommunikation von Zügen mit Analogfunk sowie mit GSM-R Ausstattung erlauben
  • Umrüstdauern und Abhängigkeiten
  • Regionsorientierte Umrüstungen und Reihenfolgen
  • Kosten involvierter Infrastruktur- versus Zugbetreiber
  • Regelungen für Fremdfahrzeuge (cross border traffic)

quattron unterstützt die Eisenbahnen also über den gesamten Prozess beginnend von der Entscheidungsvorbereitung über die Festlegung der Migrationsvorgehensweise bis hin zur Migrationsabwicklung.

Kontakt / Ansprechpartner

Stefan Lossau