Optimierung der Kommunikationsinfrastruktur eines Infrastrukturunternehmens

Ausgangssituation war ein sehr heterogenes Netzwerk aus eigenen Übertragungswegen und Mietleitungen, bestehend aus einzelnen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, die entsprechend den einzelnen Bedarfen errichtet wurden. Eine übergreifende Vernetzung zur Verbesserung der Verfügbarkeit sowie ein wirtschaftlicher Betrieb bzw. eine Erweiterung entsprechend den zukünftigen Anforderungen konnte auf dieser Basis nicht erreicht werden.

quattron Consultants wurden mit einer Konzeption beauftragt, wie die vorhandenen und schon geplanten Übertragungswege wirtschaftlich durch zusätzliche Lückenschlüsse zu einem Übertragungsnetz zusammengefasst werden können. Im Ergebnis entstand eine Struktur aus mehreren regionalen Ringen, über die die wichtigsten Kommunikationsbeziehungen realisiert werden können und die auch noch genügend Reserven für zukünftige Erweiterungen bietet. Auf Basis der positiven Wirtschaftlichkeitsrechnung begleitete quattron das Vorhaben durch die zuständigen Gremien bis zur Beschlussfassung. Parallel wurde das Infrastrukturunternehmen bei den Vertragsverhandlungen mit den einzelnen Lieferanten und Dienstleistern unterstützt und eine entsprechende Projektorganisation auf Auftraggeberseite zur Sicherstellung einer frist- und budgetgerechten Umsetzung des Vorhabens aufgebaut.

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Eisenbahnen auf dem Weg zum neuen Europäischen Standard für Betriebsfunk (GSM-R)

Die Einführung der GSM-R Technologie war eine der wichtigsten strategischen Entscheidungen zur Erneuerung der Betriebskommunikation der Deutschen Bahn AG. Von der Wirtschaftlichkeitsbewertung im Zuge der Einführungsentscheidung über die Planungsphase bis hin zur Projektunterstützung in der Aufbau- und Implementierungsphase betreuten quattron Consultants alle maßgeblichen Management-Ebenen des Konzerns. quattron Consultants wurden mit der Ausgestaltung der Organisation des konzernübergreifenden Großprojekts betraut und leisteten umfangreichen Projektmanagement-Support bis hin zur Beratung für die Ausschreibung potenzieller Betreiber und Lieferanten. quattron begleitete den Systemaufbau der Mobilfunkplattform, half bei strategischen Planungen für die Ausrüstung der Flotte sowie bei Migrationsstrategien für die Einführung in den Eisenbahnprozess und deren operativer Umsetzung. In der Folge unterstützte quattron bei der Definition von GSM-R als Netzzugangskriterium und baute die Kundenkommunikation und -betreuung auf. Die Expertisen von quattron sind heute auf dem internationalen Parkett gefragt.

Integration Technik und Beschaffung

Um die Technik- und Beschaffungsprozesse eines internationalen Konzerns optimal und wertorientiert an den Anforderungen des Lebenszyklus seiner Produktionsmittel auszurichten, hat dieser mit umfassender Unterstützung von quattron eine strategische Reorganisation seiner Technik- und Beschaffungsabteilungen durchgeführt. Hierzu wurden technologische Entwicklung, technische Betreuung und kaufmännische Beschaffung in neue, produktionsmittelorientierte Organisatioseinheiten integriert. Ergänzend wurde eine einheitliche Technik- und Beschaffungsstrategie für alle Konzernunternehmen etabliert. quattron hat dabei an der Entwicklung des Geschäftsmodells für das neu strukturierte Ressort Technik und Beschaffung, dessen Reorganisation, an den Produktionsmitteln und an der Überarbeitung der Geschäftsprozesse maßgeblich mitgewirkt.

Reorganisation Telekommunikation

Aufgabenstellung war die Integration des akquirierten Geschäftsbereichs Telekommunikation in den Konzern und die anschließende Senkung der TK-Kosten um 30 Prozent innerhalb von 5 Jahren durch Reorganisation unter Berücksichtigung vorgegebener Qualitätsziele. Nach Sicherstellung der Geschäftsfähigkeit wurde mit Unterstützung von quattron zunächst eine TK-Applikations- und IT-System-Strategie mit definierter Zielstruktur und Roadmap für die TK-Systemlandschaft erarbeitet. Die hierzu durchgeführte Wirtschaftlichkeitsrechnung hat ein langfristiges Einsparpotential von über 1 Mrd. Euro ausgewiesen. Dann wurden die wichtigsten TK-Funktionen des Konzerns durch die Bündelung von Bestellerkompetenzen und die Schaffung von transparenten Leistungsbeziehungen mit Anpassung der Geschäftsprozesse sowie Verträge / Service Level Agreements reorganisiert. Im Ergebnis konnte allein in den ersten beiden Jahren durch bedarfsorientierte Mengenanpassungen und Effizienzsteigerungen ein zweistelliger Millionen-Betrag eingespart werden.

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