Optimierung der bestehenden personellen, fahrzeugseitigen und infrastrukturellen Kapazitäten im Schienenverkehr

Deutsches Zentrum für Schienenverkehrsforschung · März 2025 bis März 2027

Komplexität reduzieren. Knoten nicht unnötig belasten. Kapazität ist Chefsache.

Zur Steigerung der Verkehrsmengen auf der Schiene ist eine Erhöhung der Attraktivität und Stabilität des Systems Bahn zwingend erforderlich. Da sich die Größe des Schienennetzes in Deutschland mittelfristig nur schwer beeinflussen lässt, ist von einer höheren Belastung des bestehenden Netzes auszugehen.

Um dieser zu begegnen, ist eine gezielte Optimierung der bestehenden Kapazitäten und bessere Nutzung der vorhandenen Ressourcen notwendig. Ziel des Projektes ist es, innovative und anwendbare Lösungsansätze in und außerhalb Deutschlands zu identifizieren, die sich durch hohe Leistungsfähigkeit, Attraktivität und Robustheit auszeichnen und auf das deutsche Bahnnetz übertragbar sind.

Die vorgeschlagenen Veränderungen betreffen die Erwartungshaltung an das System Bahn, die Leistungs- und Pünktlichkeitskultur sowie die Schaffung von Anreizen zur effizienteren Kapazitätsnutzung. Die identifizierten Maßnahmen werden an einem Showcase beispielhaft aufgezeigt, in Handlungsempfehlungen überführt und der Öffentlichkeit in einem Dashboard bereitgestellt. Dieses Projekt wird gemeinsam mit dem Verkehrswissenschaftlichen Institut der RWTH Aachen durchgeführt.

Zu diesem Projekt ist die Broschüre „Mehr Gleise lösen nicht alles -Elf Handlungsfelder für mehr Kapazität, Stabilität und Zuverlässigkeit“ erschienen.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie im Fachartikel „Bessere Nutzung bereits vorhandener Ressourcen – Weniger Komplexität für mehr Stabilität„

Leistungsschwerpunkte

  • Internationaler Benchmark
  • Kapazitäts- und Engpassanalysen
  • Entwicklung strategischer Zielbilder
  • Bewertung von Resilienz und Robustheit
  • Optimierung betrieblicher Prozesse
  • Öffentlichkeitsarbeit